Alexander Lernet-Holenia

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Einführung

Die vorliegende Personalbibliographie listet Bücher, unveröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten, Aufsätze in Zeitungen, Zeitschriften und Sammelbänden, Artikel in Nachschlagewerken sowie zusammenhängende mehrseitige Ausführungen im Rahmen wissenschaftlicher Darstellungen auf. Die nie zuvor erreichte Anzahl der aufgeführten Titel darf indessen nicht darüber hinwegtäuschen, daß ein solches Unternehmen prinzipiell unvollständig bleiben muß. Sie versteht sich als ‚work in progress‘.

Form und Struktur der Bibliographie bedürfen einer kurzen Kommentierung. Ihr Aufbau nimmt eine Gruppenbildung vor, die sich an den jeweils behandelten Texten bzw. literarischen Gattungen aus dem Gesamtwerk des Autors orientiert. Unter Punkt 1. werden jedoch zunächst alphabetisch allgemein auf Person und Werk abzielende Titel versammelt, also auch solche Beiträge, die gattungsüber-greifend mehr als drei Einzeltexte des Autors thematisieren. Danach finden sich in der für die Biographie des Autors charakteristischen Reihenfolge Beiträge zur Lyrik (2.), zu den Dramen (3.) und zu den Erzählungen. Innerhalb dieser drei gattungsbedingten Gruppierungen wiederholt sich die Abfolge vom Allgemeinen zum Besonderen und hier in einer chronologischen Reihung. Jeweils eingangs werden Titel alphabetisch aufgelistet, die nicht gattungsübergreifend angelegt sind und mehr als drei Werke der Gattung behandeln. Es folgen, nach Erscheinungsdaten sortiert, die einzelnen Buchveröffentlichungen Lernets, gefolgt von den darauf bezogenen Sekundärtiteln in alphabetischer Reihenfolge. Bei der Lyrik wird von diesem Prinzip insofern abgewichen, als hier einem Kapitel zu den Lyriksammlungen (2.1) eines zu einzelnen Gedichten (2.2) nachgestellt wird.
Prinzipiell werden nur solche Texte Lernets aufgeführt, zu denen wir auch Sekundärtitel gefunden haben. Das muß aber keineswegs bedeuten, daß zu den nicht aufgenommenen Primärquellen keine Veröffentlichungen existieren; sie lagen uns einfach nicht vor. Es ist überdies nicht die Aufgabe der vorliegenden Bibliographie, ein komplettes Werkverzeichnis von Alexander Lernet-Holenia vorzulegen.

Wir haben auch versucht, die Bild- und Tonmedien angemessen zu berücksichtigen. Haben sie den Status eines Sekundärtextes, also einer Äußerung über den Autor oder seine Werke, so werden sie nach Urheber in die alphabetische Reihe der Titel eingeordnet und mit dem Zusatz „Radio-“, „Fernsehsendung“ o.ä. versehen. Sie liegen zumeist als Sendemanuskript vor. Handelt es sich um Interpre-tationen, wie Lesungen oder Inszenierungen der Werke Lernets, so finden sie sich, durch eine größer gesetzte, serifenlose Schriftart hervorgehoben, am Ende der jeweils auf ein Werk bezogenen Titelreihe. Folgen auf einen solchen Eintrag erneut Titeleinträge, so handelt es sich hierbei um wiederum auf diesen bezogene Publikationen, wie Fernsehkritiken o.ä. Konnten wir weitere Informationen zu Filmen, Hörspielen etc. beschaffen, so finden sie sich unter der Titelangabe mit folgenden Abkürzungen aufgeführt: „D“ = Darsteller, „DB“ = Drehbuch, „P“ = Produktion, „R“ = Regie, „V“ = Verleih.
Die Einträge innerhalb der einzelnen Abschnitte sind alphabetisch nach Autoren geordnet, Sammelbände werden nicht nach den Herausgebernamen, sondern nach Titel eingestellt. Nicht immer lassen sich Namenskürzel auflösen; fehlende Titel werden durch „o.T.“ gekennzeichnet. Die aufgenommenen Werke Lernets sind in der Regel Buchpublikationen (es sei denn, auch Beiträge von ihm in Sammelwerken werden zum Gegenstand von Rezensionen, Interpretationen etc.). Sie werden immer (auch) als Ersterscheinungen bibliographiert. Geht der Buchpublikation also etwa eine Veröffentlichung in einer Zeitschrift voraus, so wird diese mit aufgeführt. Die Dramen werden zumeist als Textbücher und zusätzlich in Verbindung mit der Uraufführung erfaßt.
Grundprinzip der Titelsammlung ist die Verfügbarkeit der aufgelisteten Texte. Sie sind überwiegend in der Lernet-Holenia Forschungsstelle archiviert. Einige der Texte sind dagegen (vorläufig) lediglich in der Handschriftensammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek bzw. im Deutschen Literaturarchiv, Marbach, einsehbar. Sie sind mit dem Zusatz „Stadt Wien“ bzw. „DLA, Marbach“ gekennzeichnet. Im übrigen können wir auch von früheren Sammelaktivitäten profitieren. So haben vor allem Peter Pott und Roman Rocek z.T. umfangreiche Zitate aus zeitgenössischen Besprechungen publiziert, auf die wir jeweils in eckigen Klammern verweisen, sofern sie anderweitig nicht verifizierbar waren.

Abschließend bleibt der Wunsch, all jenen Dank abzustatten, ohne die ein Unternehmen wie das Sammeln zahlreicher Materialien über einen in der literaturwissenschaftlichen Forschung wenig bearbeiteten Autor niemals zu einem halbwegs zufriedenstellenden Ergebnis hätte führen können.

So haben der Zsolnay Verlag in Wien und der Fischer Verlag in Frankfurt bereitwillig Einsichtnahme und Erstellung von Kopien diverser Rezensionen aus den jeweiligen Archiven ermöglicht, Prof. Dr. Robert von Dassanowsky, Mag. Thomas Hübel und Prof. Dr. Rüdiger Görner haben dankenswerterweise verschiedene Literaturhinweise beigesteuert. Besonders hervorzuheben ist jedoch das persönliche Engagement von Mag. Alexander Dreihann-Holenia, der sein Privatarchiv zur bibliographischen Auswertung zur Verfügung gestellt sowie durch weiterführende Hinweise und wiederholte Ermutigungen die Entstehung dieses Buches vorangetrieben hat.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch die Alexander Lernet-Holenia Gesellschaft in Wien, die Alexander Lernet-Holenia Forschungsstelle in Wetzlar und die Österreichische Gesellschaft für Literatur. Für diese Hilfe, namentlich bei Frau Bettina Twrsnick und bei Frau Prof. Marianne Gruber möchte ich mich im Namen der Herausgeber des vorliegenden Bandes in aller Form bedanken.

Zitatsregelen


Aufbau:
Geordnet wird nach Werken, getrennt nach Lyrik, dramatischem und Erzählwerk, am Anfang Überblicksdarstellungen
Verfilmungen, Beiträge auf Tonträger, Dokumentarfilme etc. jeweils am Ende jedes Abschnitts
Innerhalb der Abschnitte alphabetische Ordnung

Register:
Personenregister (Autoren der bibliographierten Beiträge und genannte Personen)
Register Erscheinungsjahre
Sachregister
Textsorten/Publikationsmedien: Monographien, Sammelbände, Zeitungs-, Zeitschriftenartikel, unveröffentlichte Manuskripte, Lexikonartikel
Nationenregister (Erscheinungsorte)

Im Vorwort Verweis darauf, daß das meiste in Wetzlar ist, Sammlung bei Pott oder anderen wird gekennzeichnet (vgl. Pott o.ä.). Dadurch: im Zweifelsfall besser keine Seitenzahlen. Wer will, kann ja in Wetzlar nachsehen.

Sparten: Lyrik, Drama, Erzählwerk, Lyrik unterteilt in Sammlungen, Einzelbesprechungen

Sparte Allgemeines enthält alle Titel, in denen mehr als drei Werke besprochen werden, bis zu drei Werke werden den einzelnen Werkspalten zugeordnet, also auch mehrfach genannt
Unter Drama/Lyrik/Erzählwerk als erstes immer Titel, die eindeutig einer Gattung zuzuordnen sind