Wir verwenden Cookies für dein individuelles Surf-Erlebnis, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. (inkl. US-Anbietern)
Für Datenschutz verantwortlich
Alexander Lernet-Holenia
Suche
NEWS
Bio
Werk
Forschung
Leseproben & Rezensionen
Media
Internationale Gesellschaft
Suche

Hermann Bahr zu Alexander Lernet-Holenia (Wien 1926)

Hermann Bahr schrieb unter dem Eindruck der ersten Lektüre des Manuskripts der Tragödie Demetrius. Haupt- und Staatsaktion 1926 im Tagebuch:

Hier springt aus einem unserer reinsten lyrischen Dichter, aus dem unvergleichlichen Wortgoldschmied des Kanzonairs, nun auf einmal mit einem Löwensatz ein vollendeter Tragiker hervor, hier rauscht zum erstenmal seit der Schlegel Tieck Übersetzung Shakespeares und Grillparzers Alterswerken wieder der Orgelklang der dramatischen Rede hohen Stils, hier kündigt sich ein kommendes Barock, ein tief gotisch aufatmendes Barock von einer Wölbung, einer Spannung an, daß wir vor solcher Vermessenheit zurückschaudern müßten, stünde das ungeheure Wagnis nicht schon in gelassener Vollendung vor uns.

Demetrius 1926 - Cover Hermann Bahr

Demetrius. Haupt- und Staatsaktion, S. Fischer Verlag, Berlin, 1925