Leseprobe - An Shelley (1947)

Erschienen in: Neue Schweizer Rundschau, Jahrgang 1951, Heft 11
An Shelley
Wie leicht es ist, um das Vergängliche
zu klagen, weil es schwindet; um die Schönheit
zu trauern, weil sie welkt; wie leicht, in Schwermut
zu sinken, weil es keine Götter gibt!
Wie schwer es ist, das Schöne zu erschaffen!
Wie schwer es ist, das Unvergängliche
zu tun! Wie schwer es ist, an Gott zu glauben!